REISEBERICHT

August 17, 2016 annshorsemanship No comments exist

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Vorletzte Woche haben wir uns mit unseren zwei Pferden auf den Weg nach Tschechien, auf die Ranch Bystra, gemacht. Da wir vorher schon einige Zeit auf der Ranch verbracht hatten, wussten wir in etwa, was an Fahrtzeit auf uns zu kommen würde und wie sich die Strecke gestaltet. Dennoch unterschätzt man die Fahrt mit dem Hänger auf so einer langen Strecke doch gerne mal. Statt den 6 Stunden, die wir mit dem Auto brauchen, waren wir auf dem Hinweg 10 ½ h unterwegs.

 

Unsere Pferde steckten die Fahrt jedoch sehr gut weg, standen ruhig im Hänger und mampften ihr Heu. Selbst die teils abenteuerliche Strecke durch Polen und Tschechien konnte sie nicht aus der Ruhe bringen. Allerdings haben wir uns auch wirklich Zeit gelassen um die Strecke ruhig zu fahren, damit unsere Pferde auch auf dem Rückweg wieder gerne in den Hänger steigen.

 

Auf der Ranch angekommen konnten die Pferde erst einmal ihr Beine strecken und ein wenig auf der Weide toben. An dem Abend haben wir sie nur noch versorgt und uns für die kommende Woche in einer der gemütlichen Blockhütten eingerichtet, die man auf der Ranch mieten kann.

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Nach einem Frühstück am nächsten Morgen und der Ankunft von Jeff Sanders, seiner Frau Api und Sohn Krys machten wir uns auf den Weg zu den Kühen. Mein Pferd Alvaro war in dieser Woche erst zum zweiten Mal am Rind. Dennoch brachten ihn die Kühe überhaupt nicht mehr aus der Ruhe und so konnten wir die Herde langsam zu dem mit Panels umfassten Platz treiben.

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An diesem und den folgenden Tagen hatte ich die Chance, einige Dinge in meiner Arbeit am Rind mit Alvaro zu vertiefen. Dazu gehörte vor allem die Anwendung der Seitengänge in der Rinderarbeit. Wir hatten die Rinder bereits des Öfteren in einem Schulterherein geschickt, konnten aber jetzt auch noch das Travers und Renvers dazu nehmen um das Rind noch effektiver zu kontrollieren. Nutzt man die Seitengänge für die Arbeit, läuft das Aussortieren eines Rindes sehr ruhig ab und es ist möglich, die meiste Zeit im Schritt zu arbeiten.

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Auch das Roping konnte ich etwas mit meinem jungen Pferd vertiefen. Wir hatten zu Hause schon alle notwendigen Schritte geübt und konnten so in dieser Woche zum ersten Mal mit dem breakaway Rope ans Rind. Wir hatten sogar das Glück eine Kuh zu haben, die so ruhig war, dass wir das Heeling üben konnten, ohne dass sie vorher am Kopf gefangen worden war. Für mein junges Pferd war dies eine gute Möglichkeit, dies alles in Ruhe zu lernen. Bewusst habe ich mit diesem Pferd in diesem Jahr noch nicht ohne breakaway geroped, da er gerade einmal knapp 6 Jahre alt ist und ich ihn in diesem Alter nicht zu sehr strapazieren möchte. Für sein Alter hat er jedoch alles sehr gut gemeistert, wir hatten viel Spaß zusammen und unsere Bindung ist durch diese Reise noch enger geworden.

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